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Latzhosen Performances und Aktionen zum „Kirchentag auf dem Weg 2017“

Die Latzhosen: sind der „Latzhosen Spaß e.V.“ der Theaterwerkstatt Erfurt

„Sie sind unberechenbar & mal hier mal da & mal überall unterwegs! Sie schaffen Lücken! Zwischen Moderation, Gespräch und Musik & Moderation, Gespräch & Musik!
Sie machen sich bemerkbar mit Hilfe, Unterstützung und Kontakt. “
Auszug aus der Satzung des Latzhosen-Spaß e.V.

1. Die Mitglieder erscheinen plötzlich, ungefragt und liebenswert.

5. Der Verein „sitzt“ nicht, er agiert überall und auf dem Kirchentag.

12. Die Vereinskleidung hat sich im Titel manifestiert.

95. Bei Auflösung des Vereins gehen die Latzhosen in den Besitz des Gartencenters Möbisburg über.

….nach dem Erfolg auff dem Internationalen Spielmarkt in Potsdam agierten nun die Latzhosen zum „Kirchentag auf dem Weg“ für 2 Tage in Erfurt. Dabei standen neben den energievollen Begleitungen des Bibelumzugs durch die Innenstadt, die tägliche Eröffnung an der Lorenzkirche und die Begleitung der Mittagsandacht am Lutherdenkmal ebenso neue Aktionen auf dem Programm. In Kooperation mit dem Fez Berlin (Mark Kofi Asamoa, Gildette Simon dos Santos…)

Phantom (ein Spiel)

PHANTOM -ein Spiel- (ab März 2017 im Theater „Die Schotte“) beschreibt eine migrationsbiografische Konstruktion der südosteuropäischen Emigrantin Blanca, beispielgebend für das Phänomen der halblegalen Arbeitsmigration im deutschen Sprachraum. 5 SchauspielerInnen setzen sich mit den Motiven, den Erwartungen und Illusionen der im Schatten unserer westlichen Gesellschaft agierenden und doch für unseren Wohlstand mittlerweile quasi-‚zurecht’-akzeptierten Bevölkerungsgruppe auseinander, und lassen eigene Statements zu ihren Erfahrungen mit Migration und Fremdheit nicht aus. Die Vorlage von Sarah Nemitz & Lutz Hübner (2015) wird dabei in kleineren Momenten bestückt mit Texten aus Sławomir Mrożek’s „Emigranten“(1974).

Martini 2015 & 2016 auf dem Dom zu Erfurt

2016:

Martin von Tour hat Geburtstag. 1700 Jahre ist er. Zu diesem Anlass bekam das Martini-Spiel eine andere, feierlichere Note. Das Anspiel im Rahmen des ökumenischen Gottesdienstes wurde vergrößert, dafür gab es keine Predigt. Das Reiterbild „Martin von Tours“ wurde in Episoden als Fragmente erzählt und als Geburtstagsereignis final zum großen 7×10 Meter Erlebnis zusammengesetzt. Ein Augenschmaus mit Beifall ! Danke an den Ruck: Miriam Braunstein (Gestaltung, Ausstattung), Creative Team: Evangelische Kirche Erfurt, Domgemeinde Erfurt, Medienservice Donat, Akteure: Fabian Hagedorn, Tim Röder, Annemarie Brühl, Gemeindemitglieder der Ev und kath. Gemeinden Erfurt, Theater die Schotte.

2015:
Martin Luther und Martin von Tours auf den Stufen des Erfurter Dombergs, vor dem sich 5000 Menschen versammeln, um mit ihnen gemeinsam eine der beeindruckendsten ökumenischen Andachten zu begehen und zu erleben. 2015 bestand für das Gestaltungsteam, bestehend aus dem Kirchenkreis der Ev. Kirche, der katholischen Dompfarrgemeinde, der Technikbetreuung DONAT, der visuellen Gestalterin Miriam Braunstein und C.W.Olafson als dramaturgischen Gestalter die Aufgabe, „die Sprache des Herzens“ als thematischen Mittelpunkt zu formen. Im Vorfeld wurden zahlreiche Proben mit den großen und kleinen Darstellern (Kinder und Erwachene) sowie einige intensive Lichttests für die Beleuchtung durchgeführt. Die Projektionsebenen wurden neu gestaltet und bekamen Variationen von Handformungen. Wunderbare Herausforderungen der Inszenierung von Glaube und Inspiration.

 

Purgatorio Interferenza mit LERZ & OLAFSON

Die Multimedia-Installation im Stadtmuseum Erfurt (Mai/Juni 2016) setzt sich mit dem „Purgatorium“ (Fegefeuer) von Dante Alighieri auseinander – in aufstrebenden, nach oben gerichteten und an farbliche Interferenzmuster angelehnte Formen, die dem „bergaufgerichteten Weg der Läuterung am Läuterungsberg“ folgen und in Verwandtschaft mit der Organik des Feuers stehen, schließlich in deren Abstraktion sowohl auf der visuellen als auch auf der auditiven Ebene weiterentwickelt.

 

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Performance der „Latzhosen“ auf dem Internationalen Spielmarkt 2016

Performance-Gruppe „Latzhosen-Spaß e.V.“
Zum Auszug aus der Satzung:
Mitglieder erscheinen plötzlich, ungefragt und liebenswert. Der Verein „sitzt“ nicht, er agiert überall und auf dem Spielmarkt. Die Vereinskleidung hat sich im Titel manifestiert. Ziele sollen sein: Schulung des „Peripheren Blicks“ und leichte Heiterkeit. Bei Auflösung des Vereins gehen die LHs in den Besitz des Gartencenters Möbisburg über.
Besondere Herausforderungen für den Spielmarkt 2016

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Theaerpädagogische Ausbildung in Mitteldeutschland ab Feb./März 2016 – noch Nachzügler willkommen:

 

Text von Blogspot.com:

Im Februar 2016 beginnt ein neuer Ausbildungsgang

Die Fortbildung, die vom Kinder- und Jugendpfarramt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland gemeinsam mit der Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt e.V. angeboten wird, richtet sich an alle, die Theaterarbeit im beruflichen oder privaten Rahmen initiieren wollen[…].

Beim Theaterspiel ist der ganze Mensch beteiligt. Die Faszination des Theaters beruht auf den vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten, dem Wechselspiel von Darsteller und Figur und der direkten Begegnung mit dem Publikum. Weiterlesen

80 Tage – in 80 Minuten

Jan. 2016: Die Inszenierung „Reise um die Erde in 80 Tage“ mit den (… damals vor 13 Monaten im Dezember 2014) jüngsten Spielern der Schotte entpuppt sich aktuell als besucherstarke Produktion im Kinder- und Jugendtheater „Die Schotte“ Erfurt.
 

So einiges in diesem Stück ist „very britisch“: die erzählerische Haltung der 22 Figuren, das universelle Bühnenbild (wonderful: Coco Ruch); &  das eigens entworfene Revue-Prinzips als Spielart des Stücks. Bemerkenswert: das Instrumentarium für die musikalischen Etappen kommt aus der Feder der Spieler, live und selbst entwickelt.

Zur Handlung (ohne allzuviel zu verraten, denn Spoiler gibt es sogar in der Inszenierung) : Die Clubmitglieder des Reformclubs (in dem die Wette über die Reise in 80 Tagen „vor 80 Tagen“ vereinbart wurde) spielen ihre Version getreu den Zeitungsberichten der Times, des Standards und Morning Chronicles über die Reise des Phileas Fogg und seines Dieners Passepartout, während sie die wahrscheinliche Rückkehr am gleichen Abend noch erwarten bzw. erhoffen (bis auf wenige Ausnahmen, die eher auf Geld glotzen 🙂 ) – und das mit allem was sie zur Verfügung haben. auf ihrer Reise bleibt es auch nicht bei einem Fogg & einem Diener, da tummeln sich alle weiteren Spieler in allen möglichen Rollen, von Witwen über Generäle bis zu Indianern und nicht zuletzt den Inspektoren auf falscher Fährte. Aber Fogg wäre nicht Fogg, wenn ein nicht wie ein Chronometer der Firma Earnshaw… aber mehr dazu auf der Bühne – RIGHT.
THX to the amazing colleages: Steffi Lang & Jule Kolata! Powerwomen!